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Noam Chomsky & die außerirdische Perspektive – Folge 284

Wir treffen Noam (und seine Frau) in seinem Büro am MIT in Cambridge. Tilo bittet ihn die Perspektive eines Außerirdischen einzunehmen, der die Erde beobachtet: Was sieht er da? Was macht die Menschheit im 21. Jahrhundert? Geht es uns allen gut, sieht die Zukunft rosig aus? Chomsky erklärt, dass das 21. Jahrhundert das letzte Jahrhundert der Menschheit sein könnte, wenn wir unsere wirklich großen Probleme nicht lösen. Noam erklärt, welche Organisation die gefährlichste der Menschheitsgeschichte ist.

Außerdem geht’s mit Alien Chomsky um das American Empire. Ist es noch ein Weltreich? Wird es fallen, wie jedes Weltreich der Menschheitsgeschichte zuvor oder ist die USA als exceptional nation die Ausnahme von dieser Regel? Wir reden über Obamas Drohnen-Mordprogramm und Deutschlands Rolle: Ist Obama der größte Terrorist der Welt? Ist die Bundesregierung Teil einer Terrororganisation?

Das und vieles mehr in Folge 284: Das Interview ist in Englisch. Deutsche Untertitel sind verfügbar (einfach das Rädchen bei Youtube nutzen).

Wir danken den weit mehr als 1000 Unterstützern, die diese Folge möglich gemacht haben: Ihr seid als Chomsky-Produzenten am Ende der Folge im Abspann aufgelistet. Außerdem am Ende dieses Beitrags. (Das Einpflegen bei imdB dauert noch ein wenig, wir bitten um Geduld!)

Redaktion: Juliane Schreiber, Alexander Theiler & Tilo Jung; Untertitel: Cristian Wente

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Deutsche Übersetzung (von Elka Sloan):

Tilo: Wir sind… in Boston – sind wir in Boston?

Noam Chomsky: Nein, wir sind in Cambridge

Ist das was anderes?

Da liegt ein Fluss dazwischen.

Und wer bist du?

Ich bin Noam Chomsky, ich bin seit 65 Jahren am MIT, jetzt Professor im Ruhestand.

Und du hast immer noch ein Büro.

Ich hab immer noch ein Büro, die sind nett zu mir.  

Warum sind die so nett?

Vielleicht weil sie mich mögen.

Ich hab gehört, du bist ein bisschen berühmt. Bist du immer noch berühmt?

Das müssen andere entscheiden.

Ich möchte mit einer Perspektive beginnen, die du öfter in deinen Büchern vorschlägst: die „alien perspective“. Nehmen wir mal an, du bist ein Alien und du schaust auf die Erde. Was siehst du da?

Wenn man ein Alien ist, und man blickt auf vielleicht ein paar Hunderttausend Jahre zurück, und dann schaut man sich an, was jetzt auf der Erde vor sich geht, dann muss man doch ganz schön überrascht sein…

Warum?

Vor etwa Zweihunderttausend Jahren ist eine neue Spezies auf der Erde aufgetaucht, die Menschen. Grundverschieden von allen anderen. Das sieht man sofort, wenn man sich umschaut. Eine Zeit lang sind sie einfach auf der Erde herumgewandert, waren Jäger und Sammler, haben gejagt, Früchte und dergleichen gesammelt … aber vor ungefähr Zehntausend Jahren hat eine große Veränderung bei ihnen stattgefunden. Sie haben angefangen sesshaft zu werden, Landwirtschaft zu betreiben, Städte zu bauen, sich auszubreiten. Sie haben angefangen, Kriege zu führen, haben komplexe Kulturen entwickelt. Und über die letzten Zehntausend Jahre haben sie sich über die ganze Erde ausgebreitet, das hatten sie bereits zuvor, aber nun war die Besiedelung viel dichter …

Hier in Amerika zum Beispiel kamen die Einwanderer aus England und haben die Urbevölkerung mehr oder weniger ausgelöscht. Sie haben einen großen Teil der Landmasse erobert. Das hat sich bis ins zwanzigste Jahrhundert fortgesetzt, es gab riesige Kriege mit gegenseitiger Vernichtung …

1945 traten [die Menschen] in eine dramatische neue Ära ein, das Nuklearzeitalter. Da hatten sie sich  ausgedacht, wie sie sie sich selbst zerstören konnten.  Und seit 70 Jahren leben sie jetzt im Schatten dieser Bedrohung – das ist eine sehr ernste Bedrohung. Die ging mal rauf, mal runter, derzeit geht sie wieder rauf. Damals haben wir das nicht gewusst – ich bin alt genug, um mich dran zu erinnern – heute wissen wir, dass etwa zur selben Zeit ein neues geologisches Zeitalter angefangen hat. Die Geologen teilen die Erdgeschichte in verschiedene Epochen ein, Pleistozän, Holozän, etc. Die meisten dauern Millionen von Jahren. Und diese neue Epoche begann – die Geologen setzen das etwa gegen Ende des Zweiten Weltkriegs an, eine Zeit, in der sich in der Umwelt ein dramatischer Wandel ereignete – verursacht durch menschliches Handeln. Deshalb wird es Anthropozän genannt, also die geologische Epoche, in der der Mensch seine Umwelt radikal verändert hat. Und jetzt sind die Menschen da angelangt, wo sich selbst zerstören können.

Aber kommen wir auf den interessierten Alien zurück. Er sieht diese bemerkenswerte Art, die sich zu einer höheren Intelligenz entwickelt hat und die diese Intelligenz jetzt dazu nutzt, sich selbst zu zerstören und somit am Rande der Zerstörung steht. Die schauen sich jetzt vielleicht den laufenden Wahlkampf an – alle schauen sich das an – und da würden sie eine seltsame Tatsache bemerken: nichts davon wird diskutiert. Was diskutiert wird, sind Tweets, die um 3 Uhr morgens geschickt wurden, verschiedene Arten von Vulgarität, alles, nur keine ernsten Probleme.

Aber das schwierigste Problem, das je in der Geschichte der Menschheit aufgetaucht ist: Die Frage, ob wir überleben werden, das wird nicht diskutiert.

Warum nicht?

Das ist eine interessante Frage. Der Außerirdische könnte sich fragen, was das für eine seltsame Form der Intelligenz ist, die einerseits tolle Errungenschaften ermöglicht hat, aber die nicht in der Lage ist die Frage zu stellen, ob wir überleben und wie wir unser Überleben sicherstellen können. Natürlich gibt es eine Menge Leute, die das machen, aber die gehören nicht zum Mainstream. Man sieht nichts davon im Wahlkampf, man sieht es nicht in Medienkommentaren… aber man sieht es sehr wohl bei den Aktivisten – überall. Und das ist eine weitere Tatsache, über die sich unser Alien wundern dürfte.

Wenn du also dieser Alien wärst – wie würdest du erklären, dass die Menschheit sich nach Zweihunderttausend Jahren nicht geeint hat?

Sie hat es zu verschiedenen Zeiten immer wieder versucht. 1945, am Anfang des Nuklearzeitalters, ist von denkenden Menschen anerkannt worden, dass wir uns einfach einen müssen, um der Bedrohung zu entgehen, die wir selbst für unsere Existenz geschaffen hatten. Albert Einstein hat das gesagt, sobald die Bombe gezündet war: „Wir brauchen eine Weltregierung oder wir sind verloren.“ Andere haben den gleichen Schluss gezogen. Wenn wir auf die späten Vierzigerjahre schauen, da gab es einige Top-Bestseller, die sich mit der Frage beschäftigten, wie wir eine Weltregierung erreichen könnten. Und es gab einen Versuch: Man nennt ihn die Vereinten Nationen (UN). Am Anfang gab es da die Hoffnung und die Verheißung, dass sich das in diese Richtung bewegen würde. Aber das wurde schnell von konkurrierenden Nationalismen unterminiert, allen voran die USA – die hatten natürlich die Nase vorn, denn am Ende des Zweiten Weltkriegs hatten die USA eine enorme Macht – so etwas war in der gesamten Geschichte noch nicht dagewesen, nicht im Entferntesten. Etwa die Hälfte des Wohlstands auf der Erde… das ist unglaublich… andere Industrieländer waren zerstört oder stark geschädigt. Die US-Wirtschaft ist während des Krieges unglaublich gewachsen. Der Industrie-Output hat sich vervierfacht, neue Technologien wurden entwickelt … Die USA waren bereit, die führende Weltmacht zu werden. So etwas war in der gesamten Menschheitsgeschichte nicht dagewesen. Seither hat sich natürlich einiges geändert, aber bis zu einem nicht unmaßgeblichen Grad ist das immer noch so.

Die Initiativen und die Handlungen der USA waren entscheidend. Und in den frühen Jahren haben die USA ihre Macht gebraucht, die Vereinten Nationen zu dominieren. Letztlich haben sie sie als Rammbock gegen ihren Hauptfeind eingesetzt, gegen die Sowjetunion. Wenn man sich anschaut, wer im Sicherheitsrat während der frühen Jahre der Vereinten Nationen ein Veto gegen die Resolutionen eingelegt hat, das waren fast immer die Russen. Die Vereinten Nationen wurden benutzt, um die Russen anzugreifen – oft aus legitimen Gründen, aber so wurden sie benutzt. Das hat sich über die Jahre geändert, aber nicht so, dass die UN eine funktionierende unabhängige Kraft geworden wären, die die Menschen zusammenbringen könnte.    

Während der Fünfzigerjahre haben sich andere Industriegesellschaften wieder vom Krieg erholt, die Entkolonialisierung setzte ein. Große Teile der Welt, die Kolonien der europäischen Mächte gewesen waren, wurden einigermaßen unabhängig. Das führte alles zu mehr Vielfalt in der internationalen Ordnung. Und die Macht der USA in den Vereinten Nationen war zwar immer noch überwältigend groß, aber sie begann geringer zu werden. Die Vetos im Sicherheitsrat sind ein ganz guter Maßstab: bis 1970 haben die USA kein Veto eingelegt. Seit 1970 sind die USA ganz vorn, wenn es darum geht bei Resolutionen ein Veto einzulegen. Die USA sind inzwischen recht isoliert von großen Teilen der öffentlichen Meinung in der Welt. Die Amerikaner machen sich das wahrscheinlich nicht klar, aber es gibt internationale Umfragen, die von den großen Meinungsforschungsinstituten der USA durchgeführt werden, nicht von den Russen. Es sind z.B. Gallup-Umfragen. Eine Frage, die immer wieder gestellt wird ist: „Welches Land ist die größte Bedrohung für den Weltfrieden?“ Und die USA sind weit in Führung, kein anderes Land kommt auch nur in die Nähe. Die amerikanischen Medien berichten nicht darüber, das weiß hier niemand.

Stimmt es denn?

Stimmt es denn? Immerhin glaubt das der größte Teil der Welt.

Was glaubst du?

Ich glaube, es gibt gute Gründe, das so zu sehen. Es gefällt uns vielleicht nicht, das so zu sehen…

Wir sind doch die Guten! Also der Westen…

Nicht der Westen, die USA. Jede Großmacht sieht sich selbst als die Guten. Die Briten haben das getan, als sie die Welt regiert haben. Frankreich, als es eine Großmacht war, Hitler-Deutschland, das faschistische Japan – das ist so gut wie universell. Jeder Staat, der über Macht verfügt, betrachtet sich als einmalig bewundernswert und großartig und er versteht nicht, warum der Rest der Welt seine engelsgleiche Eigenart nicht so wahrnimmt. Das ist historisch universell. Dschinghis Khan war sicher auch dieser Meinung, aber da ist nichts überliefert.

Kommen wir zurück zur Alien-Perspektive. Wenn du sagst, dass es Lösungen geben muss für die Erderwärmung und für das Nuklearzeitalter: Was passiert, wenn wir diese Probleme nicht lösen – wird dann das 21. Jahrhundert das letzte Jahrhundert der Menschheit sein?

Vielleicht nicht für die ganze Menschheit, aber für das organisierte menschliche Leben auf der Erde. Wenn es zum Beispiel einen Atomkrieg geben sollte, und wir sind schon oft nahe dran gewesen, manchmal nur aus Versehen, es gibt da ein paar grausige Beispiele, aber manchmal auch durch grobe Fahrlässigkeit, diese Bedrohung wird jetzt immer größer. Einige der führenden Spezialisten, Nuklearstrategen, Leute wie der frühere Verteidigungsminister William Perry (1994-1997 unter Clinton) sagen, dass die nukleare Bedrohung heute schlimmer ist als während des Kalten Krieges.

Heute?

Heute. Andere sind derselben Meinung. Es gibt eine namhafte Zeitschrift, „Bulletin of the Atomic Scientists“, sie wurde gleich zu Beginn des Nuklearzeitalters gegründet, 1947, zwei Jahre nach dem Abwurf der ersten Atombombe. Die haben etwas eingeführt, was sie die Endzeit-Uhr nennen. Das ist eine Uhr, die hat nur einen Minutenzeiger. Und die Frage ist: Wie weit ist der Minutenzeiger von Mitternacht entfernt? Mitternacht heißt das absolute Ende, wir sind erledigt. Jedes Jahr kommt eine Gruppe von Spezialisten und Experten zusammen, um den Minutenzeiger zu stellen. Vor zwei Jahren habe sie ihn zwei Minuten näher an Mitternacht gerückt, also drei Minuten vor zwölf – so nah waren wir seit den frühen Achtzigerjahren noch nie dran. Damals ging die Kriegsfurcht ganz schön um – es gab fast einen Krieg. Es ist also nicht nur William Perry, es gibt noch viele andere.

Übrigens, als der Zeiger näher an zwölf gerückt wurde, geschah das nicht nur wegen der Bedrohung durch einen Atomkrieg. Es ging da auch um das Versagen der Regierungen angesichts der wachsenden Bedrohung durch Umweltkatastrophen. Und das ist ernst. Nimm nur ein Element, das Ansteigen des Meeresspiegels. Das wird nicht mehr in Frage gestellt. Der Meeresspeigel steigt und er steigt schneller als je zuvor seit wir historische Aufzeichnungen haben. Denke an ein Land wie Bangladesch. Es hat tiefliegende Küstengebiete. Da leben mehrere hundert Millionen Menschen. Mit dem steigenden Meeresspiegel müssen diese Menschen fliehen. Neulich hat der oberste Umweltwissenschaftler von Bangladesch davor gewarnt, dass in den kommenden Jahren, Millionen von Menschen fliehen müssen.  Einfach weil der Meeresspiegel steigt. Und er sagte etwas Interessantes: Wenn wir in einer gerechten Welt leben würden, dann würden diesen Menschen gestattet, in die reichen Länder zu kommen, in die USA, nach England und andere. Denn das sind die Länder, die den Anstieg des Meeresspiegels zu verantworten haben und die die Möglichkeit hätten, sie aufzunehmen.

Wenn wir glauben, wir hätten heute eine Migrationskrise – die existiert nicht – wie sieht es dann erst aus, wenn die Millionen von Menschen vor dem steigenden Meeresspiegel fliehen? Und das ist erst der Anfang. Bleiben wir nur in Südasien. Die Wasserversorgung von Südasien kommt hauptsächlich von den Gletschern des Himalaja. Vom Schmelzwasser. Was passiert, wenn die Gletscher verschwinden? Und die schmelzen ziemlich schnell. Das war es dann mit der Wasserversorgung für Südasien, von ein paar Milliarden Menschen. Allein in Indien gibt es nach Schätzungen derzeit etwa 300 Millionen Menschen, die kaum Zugang zu Wasser haben. Was passiert denn dann? Es ist überall. Küstenstädte werden verschwinden und extreme Wetterereignisse werden zunehmen. Jetzt schon flieht etwa jede Sekunde ein Mensch vor schlimmem Wetter, das ist mehr als die Anzahl der Flüchtlinge. Und es wird zunehmen. Wir stehen vor einer echten Katastrophe, wenn nichts unternommen wird.

Dieser Alien, der uns da beobachtet, wäre erstaunt. Nicht nur wegen der Tatsache, dass nicht darüber geredet wird, sondern auch von der Tatsache, dass im reichsten und mächtigsten Land der Weltgeschichte, wo die Zukunft maßgeblich beeinflusst wird, dass es da eine wichtige politische Partei gibt – derzeit hat sie auch noch die Mehrheit im Kongress – dass diese Partei einfach abstreitet, dass das alles geschieht. Die haben eine Politik zum Thema Erderwärmung: “Vergiss es!”. Die Erderwärmung findet nicht statt, okay? Es ist schwierig, das in Worte zu fassen. Es bedeutet, dass im mächtigsten Land der Weltgeschichte, im Land mit der besten Bildung, mit allen Vorteilen, dass da eine große politische Partei sagt: „Lasst uns die Ersten am Abgrund sein!“

Und keiner sagt was dazu. Versuch mal da einen Kommentar dazu zu finden. Das bedeutet, diese Partei ist die gefährlichste Organisation der Weltgeschichte.

Die Republikanische Partei?

Schau sie dir an! Ist das eine Übertreibung? Im Vorwahlkampf, im republikanischen Vorwahlkampf, hat jeder einzelne Kandidat gesagt, die Erderwärmung finde nicht statt. Mit einer Ausnahme: John Kasich, der angeblich vernünftig und gemäßigt ist. Er sagte: Ja, das gibt’s, aber wir sollten da nichts machen – und das ist noch schlimmer. Hundertprozentige Verweigerung. Der siegreiche Kandidat [Donald Trump] streitet ab, dass etwas passiert, was sehr wohl im Gange ist. Und er sagt auch noch, wir sollten es weiter verschlimmern. Wir sollten mehr fossile Brennstoffe nutzen, auch Kohle. Kohle ist am umweltschädlichsten. Umweltregularien sollten begrenzt werden. Wir sollten uns weigern, ärmeren Ländern dabei zu helfen nachhaltige Energiequellen zu erschließen, wie das in Paris letztes Jahr beschlossen wurde. Er will das Abkommen kündigen, mit anderen Worten, er will so schnell wie möglich an den Abgrund kommen.

Darüber hinaus wird die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges immer größer. Es gibt da auf beiden Seiten starke Provokationen. Spezialisten sind besorgt, aber die nehmen am allgemeinen Diskurs nicht teil. Im Freundeskreis redet man nicht darüber, wenn man zusammen Kaffee trinkt.

Das ist ja auch ein deprimierendes Thema. Glaubt der Alien nicht auch, dass Unwissenheit ein Segen ist?

Für kurze Zeit, ja. Bis es knallt. Für andere ist Unwissenheit kein Segen. Nicht für diesen einen Menschen pro Sekunde, der vor den Auswirkungen von extremem Wetter flieht, wie etwa Dürre. Und diese Dürrekatastrophen ereignen sich überall. Und sie haben starke Auswirkungen. Die Katastrophe in Darfour oder die schrecklichen Ereignisse Syrien, all das ist zu einem beträchtlichen Teil auf starke Dürre zurückzuführen.

Syrien zum Beispiel. Schreckliche Dinge passieren da. Eine halbe Million Menschen sind umgekommen, es gibt Millionen Flüchtlinge. Das ganze Land wird zerstört. Und zu einem Teil liegt es daran, dass es vor Ausbruch des Konfliktes eine mehrere Jahre andauernde Dürre gab. Syrien ist seit Jahrtausenden besiedelt, es ist einer der Ursprungsregionen der menschlichen Zivilisation. Und in all der Zeit hat es nichts dergleichen gegeben. Eine riesige Dürre hat die Landbevölkerung vertrieben, man konnte nichts mehr anbauen, sie sind in die Städte getrieben worden. Das bedeutet dicht besiedelte städtische Slums, soziale Spannung und Konflikte. Das wirkt wie Zunder – ein Streichholz genügt, und es geht hoch. Das ist die Grundlage für Konflikte.

Oder Darfour, wo es vor ein paar Jahren auch eine Riesenkatastrophe gegeben hat, die auch noch anhält. Dort hat die extreme Dürre die Nomaden mit ihren Herden die überleben wollten, in Gebiete getrieben, wo die Menschen von Landwirtschaft leben. Das hat natürlich einen Konflikt mit sich gebracht. Da war eine Invasion von Menschen, die auch überleben wollten. Das ist recht unschön, aber das war zum großen Teil die Ursache für das, was dort geschehen ist. Und es wird immer mehr solche Konstellationen geben. Wir werden Wasserkriege bekommen, denn Wasser ist knapp, wenn man nicht sparsam damit umgeht.

Unwissenheit ist ein Segen, wenn man sich weit genug von all dem entfernt und nicht über die nahe Zukunft nachdenkt oder über die Zukunft eurer Kinder. Das ist gar nicht so lange hin.  

Möchtest du über das American Empire sprechen?

[nickt]

Es gibt einen berühmten Satz von Martin Luther King: „Der größte Lieferant von Gewalt in der heutigen Welt ist meine eigene Regierung.“ Er meinte die US-Regierung. Er hat das vor fünfzig Jahren gesagt. Stimmt das immer noch?

Er hat das auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges gesagt, als amerikanische B-52-Bomber im dicht besiedelten Mekong-Delta Flächenbombardements durchgeführt haben. Millionen Menschen wurden getötet, das Land wurde verwüstet. Zur gleichen Zeit hat ein führender Indochina-Experte, Bernard Fall, ein Militärhistoriker, der sich mit Vietnam beschäftigt hat – der war bestimmt kein Linker – der war für das von den USA unterstützte Saigon-Regime und für die Politik der USA – aber er sagte: Vietnam als historische und kulturelle Einheit werde den größten Angriff aller Zeiten auf eine Bevölkerung in einem Gebiet dieser Größe vielleicht nicht überleben. Das war der Zeitpunkt, zu dem Martin Luther King diesen Satz gesagt hat.

Hat sich seither etwas geändert? Nicht sehr viel. Vor ein paar Jahren – 2003 – sind die USA zusammen mit den Briten im Irak einmarschiert, haben Hunderttausende umgebracht, haben Millionen in die Flucht getrieben. Es gab alle möglichen Gräueltaten, Folter und so weiter, das hat einen religiösen Konflikt entfacht. In der islamischen Welt gibt eine Spaltung, die auf das achte Jahrhundert zurückgeht, aber eigentlich haben sie immer ganz gut zusammengelebt, so wie Protestanten und Katholiken, nicht in der Zeit der Religionskriege, aber in den friedlichen Zeiten. Im Irak gab es Schiiten und Sunniten, aber sie waren gemischt, sie haben untereinander geheiratet, haben in denselben Gebieten gelebt, manchmal wusste man nicht, wer was war. Eine der ersten Auswirkungen der amerikanischen Invasion – und das kam fast unmittelbar – war ein religiöser Konflikt, der jetzt den Irak zerreißt und der die ganze Region zerreißt. Das ist eine vernichtende Wirkung. Wir könnten immer so weitermachen, das ist nicht der einzige Fall.

Deutschland ist einer der führenden Waffenexporteure der Welt – sind wir als Deutsche auch ein Teil des Problems?

Ein Teil, ja. Natürlich. Zum Beispiel innerhalb der NATO während der Neunzigerjahre. Die Türkei hat da entsetzliche Gräuel an ihrer eigenen kurdischen Bevölkerung begangen. Zehntausende wurden ermordet, etwa 3500 Städte und Dörfer wurden zerstört, Hunderttausende, manche sagen Millionen, von Flüchtlingen sind aus dem Süd-Osten der Türkei geflohen. Es gab jede vorstellbare Art von Folter und Terror. Deutschland hat der türkischen Regierung Waffen verkauft. Nicht an erster Stelle. Die USA waren an erster Stelle, der Rädelsführer sozusagen, aber Deutschland hat sich nach seinen Möglichkeiten beteiligt, und das ist nicht der einzige Fall.

Du hast Obamas Drohnen-Programm als die mit Abstand größte terroristische Kampagne der Welt bezeichnet – heißt das, dass Obama ein Terrorist ist?

Naja, kommen wir auf unseren Alien zurück. Stell Dir vor, der denkt mal ein bisschen nach und der würde sich fragen: Wie würden die Menschen in Deutschland reagieren, wenn der Iran zum Beispiel ein Programm hätte, mit dem er Attentäter in die Welt schicken würde, die all diejenigen ermorden, die den Iran bedrohen, zum Beispiel die Redakteure der New York Times und der Washington Post? Also der führenden Zeitungen, in denen steht, wir sollten nicht mehr warten und den Iran jetzt bombardieren. Das steht da in großen Artikeln. Stell dir vor, die Iraner sagen sich: Hey, die bedrohen uns ernsthaft, die sagen, sie wollen uns zerstören – die müssen wir umbringen! Viele andere auch, bis hin zu Präsident Obama. Obama sagt, alle Optionen liegen auf dem Tisch. Das heißt auch ein Atomkrieg wäre eine Option, wenn der Iran nicht tut, was wir wollen. Stell dir vor, der Iran sagt: Eliminieren wir Obama doch einfach! Viele Leute in Deutschland sagen ähnliche Dinge.

Wie würden denn junge Leute in Deutschland auf solche Aktionen reagieren? Würden sie das als Terrorismus bezeichnen?

Wahrscheinlich.

Das glaub ich auch. Und genau das machen wir. Das Drohnenprogramm ist vom Weißen Haus initiiert und umgesetzt worden. Sie planen das ganz genau. Sie kommen am Dienstagmorgen zusammen, sie entscheiden, wer auf der “kill list” steht. Sie bringen Leute um, die im Verdacht stehen, den USA Schaden zufügen zu wollen. Ist das etwas anderes, als die Redakteure der Washington Post oder der New York Times umzubringen? Die stehen ja nicht nur unter dem Verdacht, die haben sogar die Artikel veröffentlicht, in denen dazu aufgerufen wird, den Iran sofort zu bombardieren.

Obama ist also ein Terrorist?

Frag dich, wie der Alien das sehen würde. Der ist ein neutraler Beobachter. Er oder sie, das haben wir nicht festgelegt. Aliens sind üblicherweise männlich. Also wie würde der Obama sehen?

Wie würde Noam Chomsky ihn sehen?

Du hast mich schon zitiert.

Deutschland ist ein Teil des Drohnenprogramms – in Ramstein steht die Relais-Station für die Drohnen – sind wir damit auch Terroristen?

Klar. Und zwar nicht nur das, ihr seid auch Folterknechte. Deutschland hat sich am Entführungsprogramm beteiligt. Die schlimmste Form von Folter, die allerübelste, die allerfeigste Form ist es doch, die Verdächtigen in terroristische Länder zu verschleppen, wo man weiß, dass sie gefoltert werden. Das ist der Höhepunkt. Man hat sie nach Syrien geschickt, nach Libyen unter Ghaddafi. Auf die Weise wurde sichergestellt, dass sie gefoltert wurden. Es gab da vor kurzem eine Studie über die Länder, die sich an diesem so genannten Rendition-Programm beteiligt haben. Das war so gut wie ganz Europa. Der Nahe Osten, natürlich, denn dort wurden die Verdächtigten ja hingeschickt, damit sie dort gefoltert wurden. Von Diktatoren. Der einzige Teil der Welt, der sich nicht beteiligt hat, war Südamerika, Lateinamerika. Die haben sich geweigert.

Das ist ganz interessant, aus verschiedenen Gründen. Erstens mal natürlich, weil sie sich geweigert haben. Und dann war ja Lateinamerika über Jahre das globale Folter-Zentrum, während der Zeit der von den USA unterstützten und manchmal auch installierten Diktaturen dort, während der Sechziger, Siebziger und Achtzigerjahre. Erst Brasilien, dann Chile unter Pinochet, Argentinien, da wars am schlimmsten, andere, Uruguay. Dort ist überall ganz fürchterlich gefoltert worden. Und das ist nicht so lange her. Aber es hat sich dort genug verändert, dass sich einzig Lateinamerika an dieser verkommenen, feigen und ekelhaften Form von Folter, dieser Rendition, nicht beteiligt hat. Europa hat es getan.

Kommen wir auf unseren Außerirdischen zurück. Der hat jetzt einige Hunderttausend Jahre zugesehen. Er hat Imperien aufsteigen und Imperien fallen sehen. Es scheint eine Regel zu sein, dass jedes Imperium zu Fall kommt. Nun sind die USA ja die exceptional nation. Vielleicht ist das Amerikanische Imperium die Ausnahme von dieser Regel?

Wenn du diese Frage im Jahr 1850 gestellt hättest, dann wäre Großbritannien diese Ausnahme gewesen. Es hat die Meere beherrscht. Die Hälfte, oder große Teile der Landkarte waren rot markiert, d.h. von Großbritannien dominiert, das sah undurchdringlich aus, man hätte den Untergang nicht vorhersagen können. 1943 hätte man den Fall von Hitler-Deutschland nicht vorhersagen können. Oder vielleicht 1942, da sah es so aus, als ob Hitler alles erobern würde. Und wenn du dir die amerikanischen Pläne anschaust, die im Zweiten Weltkrieg gemacht wurden, wie man diesen Krieg führen wollte und wie die Nachkriegsordnung aussehen sollte – die USA sind eine sehr offene Gesellschaft, wir haben viele Informationen darüber, was unsere Regierung so macht, das ist nicht so wie in anderen Gesellschaften, wir sind da viel freier, und wir wissen, was die da geplant haben. Zu der Zeit, also etwa um 1942, vor Stalingrad, haben die amerikanischen Planer angenommen, dass die Welt nach dem Krieg in eine amerikanisch-kontrollierte Sphäre und eine deutsch-kontrollierte Sphäre aufgeteilt sein würde, also in zwei Welten. Die Welt unter amerikanischer Kontrolle würde die westliche Hemisphäre umfassen und das Britische Empire vereinnahmen, auch was immer sie in Eurasien kriegen konnten. Und die deutsch-kontrollierte Welt sollte den Rest haben.

So hat es 1942 ausgesehen. Ich bin alt genug, um mich an diese Zeit zu erinnern. Ich habe natürlich nichts von diesen Plänen gewusst, aber man konnte sehen, was in der Welt vor sich ging. Und bis die Russen die Wende im Krieg herbeigeführt hatten und die deutschen Armeen zurückdrängten, Stalingrad, Kursk und so weiter, wie sah es da aus? Hätte man da das Ende vorhersagen können? Nein, nicht wirklich.

Heute ist das American Empire nicht mehr das, was es 1945 war. Wie ich schon sagte, die Welt ist wesentlich vielfältiger geworden. 1945 besaßen die USA vielleicht die Hälfte des weltweiten Wohlstandes, heute ist das vielleicht ein Viertel. Das ist immer noch kolossal, aber es ist nicht das Gleiche. Und einige Teile der Welt, die 1945 ganz oder teilweise unter US-Kontrolle waren, sind es nicht mehr. China zum Beispiel. China wurde 1949 unabhängig. Im Westen gibt es dafür einen Ausdruck: Man nennt das „den Verlust von China“. Das muss für den beobachtenden Alien sehr interessant sein, wenn wir das als den Verlust von China bezeichnen.

Ich kann deinen Computer nicht verlieren, ich kann nur meinen Computer verlieren. Wenn wir China verloren haben, dann heißt das, dass China uns gehört hat. Diese Annahme steht dahinter. Die stillschweigende Annahme lautet, dass wir es besitzen, dass es uns gehört. Und wenn es unabhängig wird, dann haben wir es verloren. Der Verlust von Indochina wurde genauso beschrieben. Das ist eine interessante Mentalität, aber das hat immerhin nachgelassen.

Wenn man andere Maßstäbe anlegt, dann kriegt man auch ein anderes Bild. Wir leben heute in einer anderen Welt als in den Vierzigerjahren. Wirtschaftlich betrachtet ist die Welt globalisierter geworden. Großkonzerne haben sich in den Vierzigerjahren hauptsächlich in ihren Heimatländern betätigt. Heute operieren sie global. Ich sehe, du hast da ein iPhone…

Sorry.

…oder sowas ähnliches, ich kenn mich da nicht aus. Nehmen wir iPhones. Die sind untersucht worden. Sie werden von Apple hergestellt. Zusammengebaut werden sie in Südostchina, von einem taiwanesischen Unternehmen, Foxconn. Aber Apple führt den ganzen Betrieb. Und die Profite gehen zum größten Teil an Apple, Foxconn kriegt vielleicht zehn Prozent, China kriegt ein bisschen was, das ist das Montagewerk von Foxconn und das ist de facto ein Tochterunternehmen von Apple. So geht Globalisierung.

Wenn du dir jetzt die Besitzverhältnisse auf der Welt anschaust, also welchen Konzernen die Welt gehört, dann wirst du sehen, dass etwa die Hälfte der Welt US-Konzernen gehört. In vielerlei Hinsicht ist das also nicht so anders als 1945. Die Hälfte des Wohlstandes der Welt ist nicht mehr auf einem nationalen Territorium angesammelt, aber in den USA beheimatete Konzerne haben diesen Wohlstand angesammelt. Das ist ein Wandel im Weltsystem, ein signifikanter Wandel, der auch noch nicht ausreichend untersucht worden ist.

China ist enorm gewachsen, aber es gehört nicht zu den größten Besitzern, es sind nicht die chinesischen Konzerne, die die Weltgeschäfte führen. Ja, die Welt ist komplex geworden und sie hat sich vielfältig gewandelt. Die internationalen, multi-nationalen Konzerne operieren aus ihren Heimatländern heraus. Sie sind auf ihre Heimatländer angewiesen und auf die Steuerzahler in ihren Heimatländern. Aber sie tragen immer weniger für die Allgemeinheit in ihren Heimatländern bei.

Schau dir nochmal Apple an. Die richten sich ihr Hauptquartier in Irland ein. Ich hab keine Ahnung, aber vielleicht ist das gar nicht größer als dieses Büro. Und dann sagen sie: Okay, das ist unser Hauptquartier. Wir zahlen irische Steuern und die sind ziemlich niedrig. In Luxemburg sind sie sogar noch niedriger. Cayman-Inseln, noch niedriger. Vor kurzem sind die Panama Papers rausgekommen, da arbeiteten ein paar Hundert Journalisten dran, um Tausende Seiten durchzuarbeiten. Das sind die Akten einer Anwaltskanzlei in Panama, die die Steuerhinterziehung für Wohlhabende und Konzerne in der ganzen Welt organisiert. Da kommen zweistellige Billionenbeträge zusammen an Geldern die da manipuliert werden, damit im jeweiligen Heimatland keine Steuern gezahlt werden müssen. Also lässt man sich vom Heimatland subventionieren und in vielerlei Weise unterstützen.

Geh mal hier über das MIT-Gelände, wo wir gerade sind, und schau dir die Gebäude an. Dann merkst du, wer das ist. Du wirst die Namen Novartis, Pfizer und andere große Pharma-Unternehmen sehen, Gentechnik-Konzerne und so weiter. Was machen die da alle? Die reißen sich Forschungsergebnisse unter den Nagel, die am MIT vom Steuerzahler finanziert worden sind. Auch bei Harvard, aber hauptsächlich am MIT. Die Wirtschaft funktioniert zu einem großen Teil auf diese Weise. Der Staat finanziert Forschung und Entwicklung in der Anfangsphase, wenn Kosten und Risiken hoch sind und gibt dann die Ergebnisse an die Konzerne weiter, damit die sie vermarkten und die Profite einstreichen. Dann betreiben die ihr internationales Geschäft, versuchen ihre Profite zu maximieren. Und dann denken sie sich üblicherweise noch hinterhältige Techniken aus, wie sie es vermeiden können, in ihren Heimatgesellschaften ihren Steuerbeitrag zu leisten. So sieht ein großer Teil der modernen Welt aus. Ein beachtlicher Teil.

Ist es also ein Imperium? Wir müssen uns entscheiden, was wir mit diesem Wort meinen. Es ist eine andere Art der internationalen Dominanz.

Glaubst du, es wird das letzte Imperium sein? Wenn der Alien sich das so anschaut…

Wenn der sich das anschaut… und wenn er sich anschaut, wie die Menschen auf diese derzeitige Situation reagieren, dann könnte er zu dem Schluss kommen, dass sich die menschliche Gesellschaft höchstwahrscheinlich in Hundert Jahren aufgelöst haben wird. Weil sie nicht in der Lage ist und es auch nicht mal ernsthaft versucht, mit den immensen Problemen fertig zu werden, denen sie sich gegenüber sieht.

Ich habe zwei davon erwähnt, die schon riesig sind, aber es gibt noch mehr. Eine weitere, ganz große Bedrohung sind Pandemien. Das sind Krankheiten, die man nicht kontrollieren kann. Das ist bereits im Gang. Und es ist aus ganz wichtigen Gründen im Gang. Ein wichtiger Grund, den wir nicht erwähnt haben, den der Alien aber bemerken würde, ist die industrielle Fleischerzeugung. Die industrielle Fleischerzeugung trägt zu einem hohen Maß zur Erderwärmung bei, da fallen riesige Mengen CO2 an, auch Methan und andere Gase. Aber es kommt noch was dazu. Die Konzerne pumpen riesige Mengen von Antibiotika in diese Systeme. Die Tiere sind unter schrecklichen Bedingungen zusammengepfercht. Um also Krankheiten vorzubeugen und das Wachstum der Tiere zu gewährleisten, werden im großen Stil Antibiotika eingesetzt. Das macht einen großen Teil der gesamten Antibiotika-Produktion aus. Und der extensive Einsatz von Antibiotika führt zu Mutationen, die die Bakterien resistent gegen die meisten Antibiotika machen. Die bakterielle Resistenz gegen Antibiotika wächst inzwischen stärker als unsere Möglichkeiten, dagegen anzugehen. Vielleicht sind wir also auch in dieser Hinsicht gerade dabei, uns selbst zu zerstören.

Dem Alien würden eine Menge Dinge auffallen, die uns auch auffallen sollten.

Bist du Veganer?

Ich bin kein Veganer, aber ich kann verstehen, wenn jemand das macht. Entscheidend ist für mich nicht, was Individuen machen. Das ist schon okay, weniger Energie zu verbrauchen und so weiter. Aber was wir wirklich brauchen, ist kollektives Handeln, um die Probleme an der Wurzel zu packen. Wenn man als Veganer zum Beispiel Obst und Gemüse isst, das von weit her transportiert worden ist, trägt man auch zur Umweltzerstörung bei. Das liegt in der Natur des Transports. Man muss da viel berücksichtigen. Wir schließen alle unsere individuellen Kompromisse, wir haben da gar keine Wahl, man kann das nicht vermeiden – jetzt haben wir beispielswese das Licht an, und du brauchst Strom für dein Equipment. Die entscheidende Frage ist institutionell. Wie gehen wir mit den fundamentalen Institutionen um, die diese Systeme generieren?

Sag es uns.

Es gibt da nur eine Möglichkeit: organisiertes, kollektives Handeln. Dadurch hat sich schon eine Menge geändert. Schau dir Deutschland an. Das ist nicht mehr dasselbe Land wie vor siebzig, achtzig Jahren. Warum? Die Deutschen haben ein anderes Land daraus gemacht. Das können wir auch. Die Erderwärmung zum Beispiel. Im Kreis der Länder der Welt ist Deutschland bei den Gegenmaßnahmen  schon ziemlich weit. Und das liegt daran, dass die Deutschen beschlossen haben, etwas zu unternehmen.

Wir können das bei den anderen Problemen auch machen, bei der Bedrohung durch einen Atomkrieg zum Beispiel. Die ist zurzeit an der russischen Grenze konzentriert. An der russischen Grenze, nicht an der mexikanischen Grenze. Daran sieht man die Größenordnung globaler Macht. Es gibt auf beiden Seiten Provokationen.

Deutschland ist dabei. Deutschland ist mittendrin. Das Hauptproblem hatte mit Deutschland zu tun. Geh mal ins Jahr 1991 zurück, zum Ende des Sowjet-Imperiums. Da hat man sich die Frage gestellt, wie das Weltsystem wieder eingerichtet werden könnte, während das sowjetische System zusammenbrach. Da gab es zwei Ansichten: Der russische Staatschef Gorbatschow schlug ein geeintes Sicherheitssystem für ganz Eurasien vor, ohne Militärblöcke, nur Zusammenarbeit und Integration. Das war die eine Vision.

Die Amerikaner mit Präsident George Bush an der Spitze und seinem Außenminister James Baker hatten eine ganz andere Vision. Das russische System würde zusammenbrechen und die NATO würde sich ausweiten. Der Knackpunkt lag in Deutschland. Für Russland war das eine sehr ernste Frage. Deutschland allein hatte Russland im vorangegangen Jahrhundert zwei Mal so gut wie zerstört. Davor hatte es andere Invasionen aus Westeuropa gegeben. Also war die Frage, was mit Deutschland geschehen sollte. Eine sehr ernste Frage für die Russen. Gorbatschow hat der Vereinigung von West- und Ostdeutschland zugestimmt, sogar der NATO-Mitgliedschaft hat er zugestimmt – also der Mitgliedschaft in einer feindlichen Militärallianz. Das ist ein ganz schönes Zugeständnis. Aber es gab ein Übereinkommen, dass sich die NATO nicht einen Schritt weiter nach Osten ausdehnen würde. Dieser Satz wurde gebraucht. Das hieß Ostdeutschland. Die NATO hat sich unverzüglich in den Osten Deutschlands ausgedehnt. Als Gorbatschow protestierte, haben die Amerikaner gesagt, es sei kein schriftliches Übereinkommen gewesen. Es war ein mündliches Abkommen, wie ein Händedruck: Wenn du uns vertraust, ist das dein Problem.

Die NATO hat sich im nächsten Jahr unter Clinton auf Ostdeutschland ausgedehnt und sie hat sich in den folgenden Jahren über das gesamte frühere russische Imperium bis zu den Grenzen Russlands ausgedehnt. Die NATO hat im Jahr 2008 und noch einmal 2013 unter Obama, der Ukraine die Mitgliedschaft angeboten. Schau dir die Landkarte und die Geschichte an – die Ukraine liegt mitten im  geopolitischen und strategischen Kerngebiet von Russland, ungeachtet anderer, lange zurückreichender historischer Verbindungen. Der Ukraine die NATO-Mitgliedschaft anzubieten, heißt eine ernsthafte Drohung an Russland auszusprechen. Westliche Analysten verstehen das auch.

Im Moment installiert die Obama-Regierung ein Raketenabwehrsystem in Rumänien. Der Vorwand dafür ist, dass Europa gegen nicht existierende iranische Marschflugkörper verteidigt werden müsse. Das kann man glauben, man kann auch an Alice im Wunderland glauben. Natürlich zielt das gegen Russland. Offensichtlich. Außerdem gehen Analysten auf allen Seiten davon aus, dass das, was als  Raketenabwehrsystem bezeichnet wird, in Wahrheit eine Offensivwaffe ist. Keiner glaubt daran, dass eine Raketenabwehr einen Erstschlag abwehren kann, aber es ist vorstellbar, dass es einen Gegner von einem Vergeltungsschlag abhalten könnte. Das heißt, es ist eine Erstschlagwaffe. Und das ist allen Beteiligten klar. Es ist eine Riesenprovokation. Die Russen sind auch gerade dabei, kräftig aufzurüsten. Sie modernisieren, sie bauen neue Marschflugkörpersysteme, Atom-U-Boote mit Atomsprengköpfen an Bord und so weiter. Und direkt an der Grenze gibt es ständige Drohgebärden, Jagdflieger von beiden Seiten, die knapp aneinander vorbeifliegen. Das kann auch alles mal hochgehen.

Und Deutschland sitzt mittendrin. Deutschland könnte eine führende Rolle dabei spielen, diese Spannungen abzubauen und einige führende deutsche Politiker haben auch dazu aufgerufen. Das sind Entscheidungen. Entscheidungen, die das deutsche Volk wird treffen müssen. Wollen wir einen Atomkrieg und alles zerstören? Wollen wir die Welt mit einer globalen Katastrophe eliminieren? Diese Entscheidung müssen die Menschen treffen.

Vielen Dank für die außerirdirsche Perspektive, Noam.

Die Chomsky-Produzenten:

 

Aaron Otholt
Achim Lorenz
Achim Lorenz
Adam Ambarzumjan
Adam Gniady
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Alexander Kromm
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Andreas Stuckl
Andreas Winkler
Andreas Zeil
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Andrej Tschernych
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Arash Houshmand
Arash Houshmand
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Benjamin Schmidt
Benjamin Schmidt
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Carsten Paul
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Cedric Becker
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Christoph Heine
Christoph Kranzfelder
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Christoph Libutzki
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Cyrill Schoeni
D Rakul
Damian Schumachers
Daniel Abt
Daniel Abt
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Daniel Czerwonk
Daniel da Silva
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Daniel Ewigkind
Daniel Färber
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Daniel Henig
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Daniel Lilienthal
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Daniel Pleier
Daniel Pohl
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Danilo Vogt
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David Schmiedeke
David Vlachakis
Demian Poecker
Denis Schopper
Denis Witt
Deniz Muller
Deniz Özdemir
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Dennis Matthey
Dennis Mitze
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Detlef Breitenbach
Dietmar Thal
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Dimitri Eiber
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Doerte von DC
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Eric Hildebrandt
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Eric Schmitt
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Filip Miszkowicz-Adamowicz
Finn Brandt
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Florian Andreas Hinne Lahl
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Franz Christopher Kruetzman
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Georg Fütterer
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Georg Weidel
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Laura Lizama
Laura Weitze
Laurens Dreesen
Laurens Dreesen
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Lea Eckert
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Lukas Krause
Lukas Krull
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Lukas Schellenberger
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Maik Lagodzki
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Marcel Spitzer
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Marco Schille
Marco Schille
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Marek Karakasevic
Marek Pawel Checinski
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Maria Rabia Rossmanith
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Marius Alexander
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Marius Liedtke
Marius Oppolzer
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Markus Bohm
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Markus Stottut
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Martin Benkenstein
Martin Ebschner
Martin Ebschner
Martin Fechner
Martin Fernandez
Martin Helmert
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Martin Mandla-Liebsch
Martin Meyer
Martin Reimann
Martin Schrade
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Martin Strobl
Martin Strzempek
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Martin Wiesneth
Mathias Gerchel
Mathias Gruensteidl
Mathias Hoerlesberger
Mathias Rumpf
Mathias Steinhoff
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Matteo Schwanengel
Matthias & Doroth Strobel
Matthias Dransfeld
Matthias Ehrich
Matthias Gaebel
Matthias Hartmann
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Matthias Jakob
Matthias Kelsch
Matthias Kuderer
Matthias Pahlke
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Matthias Schmidt
Matthias Sebastian Gubig
Matthias Storck
Matthias Vaterrodt
Matthias Weinzierl
Matthias Werner
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Max Rieger
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Maxi Sanya Kerstin Winter
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Maximilian Chris Kindshofer
Maximilian Gellner
Maximilian Greger
Maximilian Keuper
Maximilian Kindshofer
Maximilian König
Maximilian Kremers
Maximilian Schalch
Maximilian Schalch
Maximilian Stropp
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Meyer Reinhold
Michael Eckert
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Michael Neumann
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Michael Wurster
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Morten Reinfried
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nursoda

Nur Sahin

 

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Olaf Struck
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Oliver Baumholzer
Oliver Böhm
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Oliver Effland
Oliver Flieth
Oliver Gorges
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Otto Höffmann
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Pascal Schorde
Patrice Fuchsa
Patrick Alavi
Patrick Baur
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Patrick Elbert
Patrick Gillitzer
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Patrick Koch
Patrick Marco Heller
Patrick Philipiak
Patrick Reschke
Patrick Steigerwald
Patrick Strobel
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Paul Koenig
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Paul Schulz
Paulina Quenzer
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Peter Bartesch
Peter Farag
Peter Gruettner
Peter Gruettner
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Peter Hermann
Peter Krebber
Peter Mann
Peter Melinat
Peter Rode
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Peter Stephan (bonntv)

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Petr Mejzlik
Petra Jager
Phil
Philip Morawietz
Philip Wieters
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Philipp Frick
Philipp Hauser
Philipp Justus Saul
Philipp Koch
Philipp Köhler
Philipp König
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Philipp Schwarz
Philipp Sosong
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Raphael Lochner
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Rene Unger
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Robin Arnscheidt
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Robin Peller
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Rudolf Wachtel
Rudolph Marsch
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Sascha Wirfler
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Sebastian Blechschmidt
Sebastian Blechschmidt
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Sebastian Josef Wirthmuelle
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Sebastian Mohrhenn
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Sebastian R Grunwald
Sebastian Schubert
Sebastian Wagner
Sebastian Wehrle
Sebastian Wendt
Sebastian Wolf
Sebastian Wolf
Serkan Özcan
Shahak Shapira
Shahnawaz Mian
Shayan Zakerzadeh
Siegfried Streicher
Siegmar Sokolowski
Simon Bleeker
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Simon Motschenbacher
Simon Ortmann
Simon Philipp Fleischmann
Simon Schlotterer
Simon Seiffert
Simon Siedentopf
Simone Lotzmann
Sina Pfister
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Sito Schwarzenberger
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Solveig Witt
Sonja Feierabend
Sontka Ute Romaneessen
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Sören Hasselmann
Sören Lubitz
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Stefan & Mahela Schramm
Stefan Brunnert
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Stefan Friesel
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Stefan Huber
Stefan Leye
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Stefan Mommer
Stefan Polster
Stefan Prenner
Stefan Pröschel
Stefan Rekling
Stefan Schulze
Stefan Seibert
Stefan Ziegler
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Steffen Hinterberger
Steffen Krueger
Steffen Lambrecht
Steffen Röber
Stephan Gerboth
Stephan Haendel
Stephan Henselin
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Stephan Lesch
Stephan Lorenz
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Stephan Schuster
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Stephanie Brüggeshemke
Stephanie Holstein
Stephanie Wieland
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Steve Meier
Steve Meszaros

Steve Mosch

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Steven Hartig
Steven Lindenau
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Susanne Krenkel
Sven Artur Sutterlin
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Sven Benthin
Sven Gerhardt
Sven Kuhfeldt
Sven Lauts
Sven Schwöbken
Sven Ziebold
Svenja Bierwirth
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Tanja Hackl
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Thorsten Altmann
Thorsten Biegner
Thorsten Uphues
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Till Arfsten
Till Fischer
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Tim Carmele
Tim Conradi
Tim Gernitz
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Tim Lange
Tim Luft
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Timo Henne
Timo Knop
Timo Schaper
Timo Schmitt
Tina Goldschmidt
Tino Waschk
Tino Zunft
Tobias Angele
Tobias Boelter
Tobias Brehm
Tobias C.
Tobias Carstensen
Tobias Frahm
Tobias Frahm
Tobias Fuchs
Tobias Hermann
Tobias Klasse
Tobias Kütscher
Tobias Loffler
Tobias Lutz-Bachmann
Tobias Muz
Tobias Nousch
Tobias Petersohn
Tobias Pingel
Tobias Pooch
Tobias Schreiber
Tobias Schulze
Tolleiv Nietsch
Tom Henke
Tom Jakobs
Tom Wassilewsky
Toni Klatt
Torben Stallmann
Torsten Hornauer
Torsten Keilholz
Torsten Kempa
Torsten Wetzel
Tristan Behr
Udo Pfister
Ugur Aktas
Ulrike Brunner
Uta Kerscher
Uwe Baur
Uwe Pulsfort
Uwe Weissenbacher
Valentin Groß
Van Duc Nguyen
Vanessa Edmeier
Varun Sjöberg
Vassilios Katsaros
Verena Hausser
Viktor Bulach
Viktor Kudrischow
Viktor Lutz
Viktor Lutz
Vincent Andrae
Vincent Kretschmer
Vincent Spanjaart
Vinci Camara
Vinzent Rolny
Vivian Fischer
Volker Dinges
Volker Huhnke
Volker Schmid
Wahram Andrikyan
Walter Friedmann
Welcom Studios
Werner Beyer Buchladen Neuer Weg
Wilfried Dalvai
Willi Steinhauer
Willy Brandt
Wilts Arved Marx
Wladimir Spindler
Wolfgang Baum
Wolfgang Egger
Wolfgang Roesner
Wulf Mirko Weinreich
Wynton Engeland
Yannick Reich
Yaron Mählmann
Yassin Schniederbernd
Youri Fabian Becker
Yvonne Filipp
Yvonne Stolterfoht
Zerrin Labay y Monzo
Zorbach Roland
Zsa-Zsa Prokscha