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Katarina Barley (SPD) – Folge 310

Katarina ist seit 1994 in der SPD, seit 2013 Mitglied im Bundestag. Ende 2015 wurde sie vom damaligen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel überraschend zur Generalsekretärin ernannt. Wie wird man das eigentlich? Will man das überhaupt? Wie Katarinas bisherige Politikkarriere zustande kam, berichtet sie im Jung & Naiv-Interview. Wir lernen auf welche Floskelschule sie gegangen ist, warum immer die selben Leute in den Talkshows sitzen und ob sie zB von Hartz 4 leben könnte. Außerdem: Eure naiven Fragen + hat sie das große Geheimnis von Sigmar Gabriel gekannt?

Wenige Tage nach dem Interview, Ende Mai, gab Katarina Barley das Amt der SPD-Generalsekretärin auf und wechselt nun ins Bundesfamilienministerium als Nachfolgerin von Manuela Schwesig.

Katarina auf Twitter

Das und vieles mehr in unserer 310. Folge – wir haben sie am 10. Mai 2017 in Berlin aufgenommen.

 

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  1. Eine Woche bei einer Familie mit Langzeitarbeitslosen hat sie verändert? Wie würde es sie verändern, wenn sie selbst eine Langzeitarbeitslose wäre?
    In einer Woche sieht man das zwar und macht ein bisschen mit, aber man ist nicht selbst betroffen, man weiß nicht, wie es sich wirklich anfühlt.
    Das Schlimmste bei einer Langzeitarbeitslosigkeit finde ich, dass man immer weiter nach Arbeit sucht und jedes Mal Absagen bekommt. Ich finde es ist ein Wunder, dass so viele Leute damit irgendwie zurecht kommen ohne vom Hochhaus zu springen.

    Ist ihr drittes Argument gegen das bedingungslose Grundeinkommen ein Argument? Wieso muss Arbeit mit Geld zusammenhängen? Wenn Arbeit „mehr als Geldverdienen“ ist, dann wird Arbeit doch noch wichtiger, wenn man ein Grundeinkommen hat.
    Wieso wird jemand irgendwie abgeschoben, nur weil er schon sein Grundeinkommen hat?

    Ok, das war kein Kommentar, sondern viele Fragen, weil ich ihre Antworten verstehen möchte.

    Sehr schön fand ich, was sie über Mädchen sagte, dass sie so sehr an sich zweifeln und sich nichts zutrauen, weil sie denken man muss es schon vorher können, wenn man eine Aufgabe übernehmen möchte. Das ist wirklich hilfreich, dass man die Sichtweise bekommt, dass man es mal probiert statt vor lauter Unsicherheit gar nichts zu machen.
    Es gibt aber immer wieder Leute, die diese Unsicherheit extrem verstärken. Wenn Eltern gegen einen männlichen Kindergärtner sind oder wenn ältere Straßenbauer die Azubine ausgrenzen. Ist halt doof, wenn man sich selbst nicht sicher ist, ob man es hinbekommt und dann von außen Steine in den Weg gelegt werden und keiner es einem zutraut, nur weil man das unpassende Geschlecht hat oder irgendeine andere Eigenschaft, die an sich nicht dagegen spricht etwas hinzubekommen.

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