Artikel
2 Kommentare

Wolfgang Hellmich (SPD), Vorsitzender des Verteidigungsausschusses – Folge 314

Wolfgang ist seit 1976 Mitglied der SPD, aber erst seit 2012 im Bundestag. Wie sein politischer Weg ihn über Umwegen ins Parlament geführt hat, berichtet er im Jung & Naiv-Gespräch. Er hat sich seit Jahrzehnten in der Bildungspolitik engagiert, sitzt aber nun im Verteidigungsausschuss und das sogar als Vorsitzender! Was seine Aufgaben darin sind, erfragt Tilo natürlich. Außerdem geht’s um inhaltliche Fragen: Wie steht Wolfgang zu Ausländseinsätzen der Bundeswehr? Müssen die Bundeswehr-Soldaten zB sofort raus aus Afghanistan? Braucht die deutsche Armee Killerdrohnen? Außerdem gibt’s noch ein paar Zuschauerfragen, beispielsweise: „Wo hört Verteidigungs auf, wo fängt Angriff an?“

Das und vieles mehr in unserer 314. Folge – wir haben sie am 19. Juni 2017 in Berlin aufgenommen.

 

Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell:
Tilo Jung
IBAN: DE36700222000072410386
BIC: FDDODEMMXXX
Verwendungszweck: Jung & Naiv

PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv

Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/
(Wer mindestens €20 gibt, wird im darauffolgenden Monat in jeder Folge als Produzent gelistet)

2 Kommentare

  1. Aufgabe: Beschreiben sie die SPD mit nur drei Wörtern.

    Es reichen zwei, „Wolfgang Hellmich“. Ohne Herrn Hellmich zu nahetreten zu wollen, aber seine Beschreibungen über sich und seine Ansichten sind so dermaßen stereotypisch für die Sozialdemokratische Partei Deutschland, das man das denken kann. Seine Vita und sein politisches Gedankengebäude scheinen wie mit einer Schablone gezeichnet zu sein.

    Über seine leicht joviale Art, darüber kann man hinwegsehen, nicht aber über seine Positionen zu Ramstein, Kriegseinsätzen, Militäroperationen und zur Beschaffung von Kampfdrohnen. Sich selbstkritisch damit auseinandersetzen, das liegt ihm offenbar fern. So sagt er, man müsse bei den Beurteilungen und Bewertungen von Kriegseinsätzen „genau hinschauen“. Dabei mein er allerdings alle anderen aber nicht sich selbst. Das ist eine geschickte Taktik Kritikern und Gegnern in die Parade zu fahren. Er suggeriert damit, das jene die z.B. Kritik am Afghanistaneinsatz der Bundeswehr üben, hätten nicht genau genug hingeschaut, sonst kämen sie ja wie er (Hellmich) zu dem Ergebnis das militärische Einsatz in Afghanistan zwingend ist.

    Zumindest in diesem Interview zeigt Hellmich auf, das er nicht in der Lage ist Gegenpositionen zu erörtern. Frau Barley konnte das und war fähig andere Meinungen darzustellen und ihre Positionen, warum sie zu einem anderen Ergebnis kommt, argumentativ zu vertreten. Das argumentative Moment fehlte bei Hellmich meistens. Warlords oder Handelswege als Argument zu nennen sind dann doch etwas wenig.

    Ein nachdenklich machendes Interview mit einem nicht so bekannten Parlamentarier aus dem politischen Berlin.

    Antworten

  2. Entschuldigung, aber wenn Hellmich als Angehöriger des VtgA nicht mal den Unterschied zwischen Heron 1 (seit 2010 für DEU in AFG im Einsatz, seit 2016 auch in MLI) und dem Nachfolger Heron TP (hätte 2019/20 durch DEU eingesetzt werden können, wäre der Vertrag nicht – aus Gründen – vor der Sommerpause doch nicht im HHA und VtgA behandelt worden) Bescheid weiss, dann ist das ein „Ich wills nicht wissen“-Zeugnis.
    Wenn Hellmich dann auch noch den EuroHawk, der aus grosser Höhe signalerfassende Aufklärung hätte betreiben sollen mit dem aus mittleren Höhen bildgebend aufklärenden Heron TP (alternativ: Predator B, bringt wieder andere Probleme gerade bei Souveränität) vergleicht, dann zweifele ich doch ein wenig an der Kompetenz der Parlamentarier, die im VtgA dafür sorgen sollen, dass die Staatsbürger in Uniform die Ausstattung haben, dass sie ihren vom Parlament erteilten Auftrag erfüllen können.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.