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Migrationsforscher Werner Schiffauer über Flucht, Integration & offene Grenzen – Folge 336

Werner ist Kulturwissenschaftler, Ethnologe, Publizist und Vorsitzender des „Rat für Migration“. Der Professor hat bis zum Sommer dieses Jahres Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) gelehrt.

Mit Werner geht es ausgiebig um die Themen Flucht, Integration und Grenzen: Warum ist 2015 ein „Ruck“ durch Deutschland gegangen? Warum wurde der Ruck von der Politik nicht gehört? Wie wurde die Flüchtlingspolitik im Wahlkampf thematisiert? Gab es hilfreiche Vorschläge der Parteien? Gehört „der Islam“ zu Deutschland? Gibt es Parallelen zum Antisemitismus? Ist die Diskussion um eine „Obergrenze“ hilfreich? Warum kritisiert er den „body count“? Warum gibt es Menschenrechte zweiter Klasse? Genießen wir hier die Menschenrechte erster Klasse? Warum gibt es einen „menschenrechtlichen Eiertanz“? Wie lässt sich Integration messen und fördern? Außerdem geht es schließlich um die Frage: Sind geschlossene Grenzen und die damit verbundene militärische Aufrüstung die Lösung? Warum denken wir nicht mal über offene Grenzen nach? Käme dann wirklich die ganze Welt zu uns? Nein, wir haben nämlich Erfahrungswerte, erklärt Werner Schiffauer…

Das und vieles mehr in der 336. Folge – wir haben sie am 30. Oktober 2017 in Berlin aufgenommen.

 

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2 Kommentare

  1. Tilo Jung & naiv bist du nicht weil wenn ein linker da ist schleimst du dich ein , und bei anderen hackst du herum.

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  2. Sehr interessantes Interview, vielen Dank!
    Vor allem die Beobachtung, dass im Wahlkampf die „Bürgerbewegung Willkommenskultur“ von keiner Partei angesprochen wurde und das Thema keine Rolle gespielt hat, finde ich sehr wichtig.

    Aus dem Taggesspiegel 13.08.2016:
    „Frauen helfen, Männer zieht es wohl eher zu den Rechtspopulisten
    Von der Not der Geflüchteten bewegt wurden und werden überwiegend Frauen. Drei Viertel der Ehrenamtlichen sind weiblich, bei den unter 50-Jährigen sind es sogar 80 Prozent.“

    Was sagt das über Sexismus im politischen Prozess?

    Schöne Grüße
    Jan

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