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Philosoph Dieter Thomä – Folge 337

Dieter ist ein deutscher Philosoph und Professor an der Universität St. Gallen. Sein aktuelles Buch ist „Puer robustus. Eine Philosophie des Störenfrieds“.

Um Störenfriede geht es natürlich auch im Interview: Was haben Störenfriede mit unserer Gesellschaft zu tun? Warum gibt es Störenfriede in der Politik und wer sind sie? Sind Störenfriede generell schlecht? Was für Arten von Störenfrieden gibt es? Ist Trump einer, ist Macron einer? Vorher geht’s mit Dieter Thomä um die Idee einer „Leitkultur“ – braucht es die oder haben wir dafür nicht das Grundgesetz? Kann man Deutschland lieben? Kann man auf sein Land stolz sein? Warum scheinen die deutschen Lehren nach dem Zweiten Weltkrieg heutzutage nicht mehr zu gelten? Warum machen wir wieder bei Kriegen mit? Warum setzen wir nicht konsequent auf Frieden? Sollte man sich nicht immer komplett raushalten? Was hält Deutschland eigentlich jeden Tag zusammen und was reißt es möglicherweise auseinander? Außerdem geht’s um Macht: Sind daran nur Politiker interessiert? Hat jeder von uns Macht?

Das und vieles mehr in der 337. Folge – wir haben sie am 2. November 2017 in Berlin aufgenommen.

 

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2 Kommentare

  1. Also bis zur Min.30 dachte ich es wird was ABER DANN FÄNGT ER AN ZU EIERN: Es ist völlig zu spüren er fürchtet um seinen Job, er wird Regierungskomform und bei den Ursachen zum Terrorismus flach wie ein Stullenbrett. Schade ich mag nicht weiter reinhören.

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  2. Stolz ist die Freude dazuzugehören.

    Es kann der Schöpferstolz sein, es kann der Besitzerstolz sein, der Stolz auf Kinder, Eltern, den FC, das Land.

    Da es ein Gefühl ist fragt es nicht nach Berechtigungen, ob man selbst was dafür geleistet hat. Meist hat man nicht.

    In Deutschland ist der Begriff unter die Räder gekommen. Da gab es diese Leute, die angaben, stolz zu sein ein Deutscher zu sein. Denen wollte man das irgendwie kaputt machen. Also hat man versucht den Begriff so umzudeuten, dass sie das nicht mehr sein können. Es funktioniert nur leider nicht.
    Und die Weltumdeuter sind bei der Operation ein kleines Stückchen dümmer geworden, weil sie ihre eigene Propaganda zu glauben begannen.

    Sie wissen jetzt nicht mehr, was Stolz eigentlich ist. Ob es dem politischen Gegner geschadet hat ist aber auch zweifelhaft.

    „Ich bin stolz ein Deutscher zu sein“ ist natürlich ausschließender als zu sagen „Ich bin stolz auf Deutschland“. Letzteres kann man auch sagen, wenn man kein Deutscher ist, aber doch irgendwie dazugehört.

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