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Deutschlands General in Afghanistan, Wolf-Jürgen Stahl – Folge 339

Wolf-Jürgen ist Deutschlands ranghöchster Soldat in Afghanistan. Er ist seit Oktober 2017 Kommandeur der „Train Advise & Assist“ (TAA) Mission im Norden des Landes und Kontigentführer der deutschen „Resolute Support“- Mission der NATO. Bevor das Camp Marmal in Masar-E Sharif sein „Zuhause“ wurde, war Brigadegeneral Stahl jahrelang im Verteidigungsministerium tätig.

Mit Wolf-Jürgen geht’s kurz um seinen Werdegang: Wollte er schon immer General werden? Wie ist es dazu gekommen? Was kann nach dem Rang des Generals noch kommen? Warum gibt es seit 2001 deutsche Soldaten in Afghanistan? Was hat der 11. September damit zu tun? Hält Wolf-Jürgen den Einsatz für sinnvoll? Warum sind wir nach 16 Jahren noch immer in Afghanistan? Was hat der Afghanistan-Krieg mit einem kranken Patienten und Ärzten zu tun? Wer ist der Feind in diesem Land? Wie erkennt man Taliban? Was ist der Unterschied zwischen der ISAF-Mission und der jetztigen „Resolute Support“-Mission der NATO? Was würde passieren, wenn wir unsere Soldaten nach Hause holen? Wie kann es endlich Frieden geben? Und wird Deutschlands Freiheit weiterhin am Hindukusch verteidigt?

Das und vieles mehr in der 339. Folge – wir haben sie am 23. November 2017 in Masar-E Sharif, Afghanistan aufgenommen.

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Tilo Jung
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6 Kommentare

  1. Wenn Ihr Interesse an einem Interview habt, nehmt bitte Kontakt über http://www.steinmeyer-law.de mit mir auf. Meine Frau ist die erste Ansprechpartnerin. Es geht um PTBS, BFD, Afghanistan, WDB, fehlgeleitete Therapie etc. Wenn Pfullendorf oder Calw medial Interesse weckt, wäre es gut, dass wir uns konkret über die rechtlichen Möglichkeiten im Vorfeld unterhalten.

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  3. Hallo Jung&Naiv,

    nein,dieses Interview mit Stahl war nur naiv.Keine Frage an Stahl,die
    diesen in Erklärungsnot gebracht hätte.Keine Frage über politische Hintergründe,
    z.b.die Interessen der USA,die Korruption im Lande,die westlichen Interessen am
    Mohnanbau,Drohneneinsatz etc.Der „Einsatz der Mutter aller Bomben“ als das,
    womit die USA Politik macht,wäre ein Ansatz gewesen.Der irre Zynismus der
    Bezeichnung „Mutter..“ wäre ein Ansatz.Was macht die USA da und warum können
    wir als die guten Helfer in deren Kielwasser schwimmen.Wenn eure reporter so
    naiv sind,also inhaltlich unverbereitet,kommt so etwas dabei heraus.Der nette
    lockere Typ von einem general wird sympathisiert und das ganze wird zur Werbung für die Bundeswehr.Also null Aufklärung.
    Ich werde Jung & Naiv weiter verfolgen und ich hoffe sehr euer Projekt wird
    besser,wenn nicht werde ich den Nachdenkseiten empfehlen sich kritisch mit euch
    zu befassen.
    Trotzdem,mit solidarischen Grüssen Peter Thaesler

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  4. Ein Interview, ein General, sein Reden und mich beschlich ein 75 Jahre zurück, das Blatt hatte sich gewendet, die Gräuel des Krieges trat immer deutlicher hervor, wie viel Alkohol war zur Betäubung nötig, aber der Glaube am Führer war stark, das Gewissen schwach.
    Reflexion? Fehlanzeige!
    Zukünftig werden alle Rückzugsorte weltweit zu Terrorplanungszentralen erklärt, die kleinste Küche bietet noch die Möglichkeit zu planen, Endsieg des alles sehenden Auges, das umsetzende Personal fragt sich nicht, steht schon zum marschieren bereit.
    Jeder führt auf seine Weise ein Interview.
    Dennoch wünschte ich mir, als der General vom Rückzugsort Afghanistan zur Planung sprach, das deutsche Herr also die Mücken durch seine bloße Anwesenheit aufscheuche, sie dadurch am Planen hindere, dass Tilo mit der Frage nach den Finanziers nachstoßen würde.
    Hier stehen die Saudis an vorderster Front in der Vermutung.
    Danke für das erhellende Interview.

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  5. Hallo,

    ich meine das mir beim Bund gesagt wurde: „Sie habe ab jetzt kein Recht auf unVersehrtheit mehr“

    Gruß

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