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Mit Außenminister Heiko Maas in Japan & Südkorea – Folge 374

Der neue deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) besuchte am 25. und 26. Juli Japan und Südkorea. Dabei wurde er von Bundestagsabgeordneten sowie von Medienvertretern begleitet – erstmals auch von Tilo. Was die Reisegruppe mit dem Minister in Tokio, Seoul und an der nord-/südkoreanischen Grenzen erleben konnten, berichtet Tilo in dieser Spezialfolge.

Schon am Dienstagnachmittag, den 24. Juli, ging es los: 11 Stunden Flug gen Tokio. Nach der morgendlichen Ankunft ging es zum japanischen Außenminister, Taro Kono – ein Treffen, das mit einer „Pressekonferenz“ endete. Nach einer kurzen Pause wurde kulturell mit einem Besuch des Zojo-ji Tempels nachgetankt bis es anschließend zu einer Rede Maas‘ bei der GRIPS-Universität weiterging. Der Japan-Tag endete mit einem Handshake mit Japans Premierminister Shinzo Abe.

Am nächsten Morgen ging es in Südkoreas Hauptstadt Seoul weiter. Maas und die Bundestagsgabgeordneten statteten dem Wiedervereinigungsministerium einen Besuch ab. Ein echte Pressekonferenz gab es mittags im südkoreanischen Außenministerium, wo Tilo der Außenministerin, Kang Kyeong-hwa, Fragen stellen konnte. Die Reise endete mit dem Höhepunkt: Ein Besuch der demilitarisierten Zone von Nordkorea und Südkorea.

Das und vieles mehr in Folge 374 – Tilo hat sie am 24./25./26. Juli 2018 aufgenommen.

Tilos Reisekosten waren: €958 für Flug und €231 für Hotel (eine Nacht in Seoul).

 

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Liste der mitreisenden BundestagsabgeordnetInnen:

  • Katharina Landgraf (CDU/CSU), Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe
  • Dagmar Schmidt (SPD), Berichterstatterin für Ostasien in der Arbeitsgruppe Außenpolitik
  • Frank Müller-Rosentritt (FDP), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
  • Thomas Lutze (Die Linke), stellv. Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe
  • Stefan Gelbhaar (Bündnis 90/Die Grünen), stellv. Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe

 

Liste der mitreisenden Gäste des Ministers:

  • Joana Breidenbach (betterplace.org)
  • Michael Bültmann (HERE Technologies Deutschland)
  • Alexander Diehl (Hasso Plattner Ventures)
  • Christian Miele (e.ventures)
  • Clas Neumann (SAP Labs)
  • Ina Schieferdecker (Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme)

 

Liste der mitreisenden Medienvertreter (neben Tilo)

  • Michael Backfisch (Funke Mediengruppe, Zentralredaktion Berlin)
  • Michael Fischer (dpa)
  • Rolf Kleine (BILD-Zeitung)
  • Marina Kormbaki (RND Redaktionsnetzwerk)
  • Johannes Leithäuser (FAZ)
  • Fabian von der Mark (Deutsche Welle)
  • Britta Pedersen (dpa Foto)
  • Klaus Dieter Remme (Deutschlandfunk)
  • Christoph Schult (Der Spiegel)
  • Daniel Friedrich Sturm (WELT)

 

8 Kommentare

  1. So ein wenig Manöwerkritik: Super gut gemacht die Journalisten und Abläufe zu Filmen und zu Dokumentieren. Natürlich ist der Rahmen wichtig und relevant alles was du drum herum aufgenommen hast. Auch sehr gut, dass sich einige Abgeordnete zusammen setzen – alles interessante Dinge. Klar hätten wir einige Reisen von Gabriel oder damals Steinmeier so dokumentiert, wie du es jetzt durch die Einladung konntest, könnten wir vergleichen. Aber vielleicht setzt sich das was Phoenix verspricht also „Das ganze Bild“ zu zeigen ja durch.
    Lob, Respekt und Anerkennung für deine Arbeit auf dieser Reise.
    Bevor irgend eine Aufnahme in einem Raum stattfindet oder an einem Tempel, dann wieder in einem anderen Gebäude, Flughafen – vielleicht in Zukunft zwei Sekunden Schnitt auf Googlemaps mit einem Marker wo die Aufnahmen entstanden sind.
    Sofern ihr meint die Arbeit lohnt sich.

    Südkorea ist mega stark beim Chipbauen, der ganzen kleinen Elektronik in Fernsehern, Bildschirmen, Handys usw. Programmiere – wir würden uns die Finger nach der Digitalindustrie und den Firmen und deren Fähigkeiten die Finger lecken.
    Sobald Südkorea und China Nordkorea als Arbeitsmarkt und Konsumentenmarkt nutzen können steigen die Kurse.
    Das verdienen der Devisen in der neutralen Freihandelzone wo Nordkoreaner für Südkoreanische Firmen arbeiten – gibt bzw. gab es ja schon.
    Ich sehe das Problem mit „Kim“ nicht für mich hat sich das erledigt niemand ist so blöd und zündet eine A-Bombe – sowas schafft man sich zur Abschreckung an nicht um sie zu verwenden. Die einzigen die so dumm sind welche zu werfen sind Amerikaner. Kim will sich schützen oder „ruft“ nach Hilfe das Thema ist durch. – in meinen Augen.

    Wir haben doch noch eine Botschaft in Nordkorea aus DDR Zeiten noch.

    Sehr gut auch die Impressionen bei der Busfahrt.

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  2. Hey Tilo,
    tolle Folge, vielen Dank :–]
    Über „Straßenaufnahmen Bonusmaterial“ würde ich mich sehr freuen.
    Wie in Afghanistan, einfach Straßen
    und Leute zeigen. Ohne Kommentare und bitte mit landestypischer Musik.

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    • Danke!

      Das wird’s leider nicht geben, dafür waren wir zu kurz auf den Straßen (und außerdem fehlte dafür Tyler)

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  3. https://www.youtube.com/watch?v=JmrfbmcN0pI

    Putin trifft Assad und das sind gesteuerte Bilder weil Putin sich von einem General anschreien lässt?!

    Zahlen lügen nicht und wie immer sind alle Zahlen interessant außer der kapitalistischen Wer Hungert wie viel Dorgentote, wie viel Verkehrstote gibt es bei euch? Russland hat doch viel Fläche? Und Einwohner.
    ~150 Mio Menschen in Russland gegen Fläche, Plus wissen welche Nahrungsmittel auf welcher Fläche angebaut werden können mit welchen Wasserbeschaffungskosten. Oder Gentechnik. Die USA haben ~300 Mio. aber mehr Schulden als Russland.
    Wir haben auf unserem Raumschiff noch Wüsten und keine Pumpen oder Systeme um Wasser über Kilometer hinweg in Geklärter und Süßer Form in einen afrikanischen Kontinent zu Pumpen Wasser in die Wüste bringen.

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  4. Vielen Dank Tilo für den guten Bericht zur Ostasienreise von klein Heiko.
    Es gab mal, man kann es kaum noch glauben, kluge SPD-Politiker mit viel Durchblick. Ich denke da an den Architekten der Ostpolitik Egon Bahr, zu Zeiten der Kanzlerschaft von von Willy Brand. Der sagte einst zu Schülern zum Thema Werte:
    „Wenn ein Politiker anfängt, über ‚Werte’ zu schwadronieren, anstatt seine Interessen zu benennen, wird es höchste Zeit, den Raum zu verlassen.“ Genau an diesen Satz musste ich bei den Auftritten des vor lauter Nervosität dauerhaft blinzelnden AzuBis im Außenministerium erinnern.

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