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Jüdische Siedler in der Westbank, Yisrael Medad – Folge 390

Wir befinden uns weiterhin in der besetzten Westbank und besuchen diesmal die jüdische Siedlung von Shilo. 1978 wurde sie gegründet, mittlerweile leben hier viertausend Menschen, Yisrael Medad war einer der Gründerväter. In Folge 201 vor vier Jahren klärte er uns bereits über die grundsätzlichen Vorstellungen der Siedler auf, warum die besetzte Westbank für sie „Judäa und Samaria“ heißt und wieso Palästinenser schlicht „Araber“ sind. Nun kehren wir zurück und wollen wissen: Was ist seit 2014 passiert? Geht es aus Yisraels Sicht aufwärts in seiner Siedlung? Wie stark ist Shilo gewachsen? Wie soll’s weitergehen?

Wir reden über den Alltag in Shilo: Wie gehen Jungen und Mädchen eigentlich zur Schule? Wann dürfen Jugendliche feiern gehen? Wie wird ein Ehepartner gefunden? Wie geht man mit Homosexualität um? Angesichts der vorherigen Folge aus Hebron ist auch die Gewalt von Siedlern Thema: Was hält Yisrael davon? Wie sprechen die Siedler untereinander darüber? Was tun sie dagegen? Was ist mit verurteilten Terroristen, die in Shilo leben?

Außerdem geht’s natürlich um eine potenzielle Friedenslösung: Was, wenn ein Deal rauskommt, der die jüdischen Siedler zwingt, ihre Häuser in der Westbank zu verlassen? Welche israelischen Parteien vertreten eigentlich die Siedlerinteressen? Ist Donald Trump ein US-Präsident, der die Siedler unterstützt?

Das und einiges mehr in Folge 390 – wir haben sie am 9. September 2018 in Shiloh (Westbank) aufgenommen.

Links
– Video, wie Siedler palästinensische Bauern stören

(via Telegraph)

 

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