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Philosoph Philipp Hübl über Moral, Emotionen & Polarisierung – Folge 409

Diesmal wird’s wieder philosophisch: Philipp Hübl hat sich mit der Entstehung unserer Moralvorstellungen, spontanen Emotionen sowie Polarisierung befasst. Philipp ist Juniorprofessor für Philosophie an der Universität Stuttgart und forscht zu den philosophischen Grundlagen der Moralpsychologie. Er hat bereits mehrere Bücher (u.a. „Bullshit-Resistenz“) geschrieben.

Mit Philipp geht’s zunächst um den Antrieb für sein neues Buch („Die aufgeregte Gesellschaft: Wie Emotionen unsere Moral prägen und die Polarisierung verstärken“). Woher kommt unsere moralische Identität? Werden wir damit geboren? Was haben die fünf Persönlichkeitsmerkmale Offenheit, Gewissenheit, Extrovertiertheit, Verträglichkeit und emotionale Stabilität damit zu tun? Warum sagt die Inneneinrichtung eines Menschen etwas über ihn aus? Was unterscheidet Konservative von Progressiven? Welche moralischen Probleme müssen Progressive mit sich klären?

Wie entstehen Ängste? Woher kommt (anti-)autoritäres Denken? Warum ist „politische Korrektheit“ ein Zeichen für Gruppenzugehörigkeit? Bin ich rechts, wenn ich die Auswirkungen der Globalisierung kritisch sehe?

Ist Inzest generell schlecht? Was können wir von „Game Of Thrones“ lernen? Zum Schluss geht’s noch um Populismus: Was ist das überhaupt? Und sind die SchülerInnen von „FridaysForFuture“ eigentlich auch populistisch, weil sie mit dem Finger auf die herrschende Politik zeigen?

Das und vieles, vieles mehr in Folge 409 – wir haben sie am 21. März 2019 in der Ocelot-Buchhandlung (Berlin, Brunnenstraße) aufgezeichnet.

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Tipp: Folge 348 mit Philipp Hübl