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Hajo Funke über den historischen Kampf gegen Rechts – Folge 435

Er gehört zu den anerkanntesten Rechtsextremismusfoschern des Landes: Hans-Joachim „Hajo“ Funke lehrte von 1993-2010 an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft, zuvor war er u.a. an der Harvard Universität und Berkeley in den USA akademisch tätig. 2012 trat er als Sachverständiger im NSU-Untersuchungsausschuss in Bayern auf. Auch als Pensionär meldet er sich heutzutage noch zum Bereich Rechtsextremismus, NS-Forschung, Antisemitismus und AfD zu Wort.

Mit Hajo geht’s zunächst um seinen Lebensweg: Wie war es mit einem überzeugten Wehrmachtssoldaten als Vater aufzuwachsen? Wie hat er sich mit seinem Vater und der NS-Zeit auseinandergesetzt? Wie wurde Hajo politisiert? Warum ist er nach (West-)Berlin gegangen? Wieso ist er in der Studentenbewegung der 60er aktiv geworden? Was haben die tödlichen Schüsse auf Benno Ohnesorg mit ihm gemacht? Wie hat Hajo die 68er miterlebt? Hat er sich radikalisiert? Gegen wen haben er und seine Mitstreiter damals gekämpft? Wie war und ist sein Verhältnis zur Springerpresse?

Hajos akademischer Kampf gegen Faschismus und Rechts ging in den 70ern und 80ern weiter. Wir reden über das Erstarken der AfD-Vorgängerparteien wie DVU, Republikaner, NPD: Was hatten sie gemeinsam, was unterscheidet sie? Wo sind die Parallelen zur NS-Ideologie? Woran erkennt man heute Rechtsextremisten?

Zum Schluss geht’s um das Erstarken der Rechten in Ostdeutschland: Was sind die Ursachen? Was lässt sich dagegen tun? Reichen da Zuhörtouren von MinisterpräsidentInnen?

Das und vieles, vieles mehr in Folge 435 – wir haben sie am 13. September 2019 in der Berliner Buchhandlung Ocelot (Brunnenstraße) aufgezeichnet.

Links:
Hajos Blog
Hajo auf Twitter

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