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Klimaforscherin Fredi Otto über Extremwetterereignisse – Folge 437

Was hat eigentlich der Klimawandel mit dem Wetter zu tun? Und wie wirkt er sich auf extremes Wetter aus? Das erforscht Friederike „Fredi“ Otto an der University of Oxford. Sie ist Klimatologin und Physikerin und leitet im Moment geschäftsführend das Environmental Change Institut. Fredi gilt als Mitbegründerin der Zuordnungforschung und untersucht, wie der Klimawandel und Extrem-Wetterereignisse zusammenhängen. Ihre Arbeit fließt in die Berichte des Weltklimarates (IPCC) ein. Dieses Jahr erschien ihr lesenswertes Buch „Wütendes Wetter – Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme (2019)“.

Mit Fredi geht’s zunächst um ihre Werdegang: Wie ist sie in Oxford gelandet, was macht sie dort genau? Warum ist sie Klimaforscherin geworden? Wie landet ihre Arbeit in den Berichten des Weltklimarats?

Wir klären kurz, was der Unterschied zwischen Wetter und Klima ist. Warum ist das Wetter „wütend“? Wie lassen sich die Einflüsse des menschengemachten Klimawandels auf Dürren, Hurricanes etc überhaupt erforschen und nachweisen? Inwiefern können sich gewissen Klimaeinflüsse gegenseitig aufheben?

Was sind Fredis Grundlagen für ihre Klimaforschung? Was bedeutet „Zuordnungswissenschaft“? Wissen wir eigentlich schon alles notwendige? Was wissen wir eigentlich noch nicht? War der deutsche Sommer 2018 mit extremer Hitze und Dürre eigentlich ein „Jahrhundertsommer“? Und was können wir eigentlich dagegen tun?

Das und vieles, vieles mehr in Folge 437 – wir haben sie am 17. September 2019 in der Berliner Buchhandlung Ocelot (Brunnenstraße) aufgezeichnet.

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